Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, im Sinne zukünftiger Generationen verantwortungsvoll zu handeln. Wir sind überzeugt, dass nur eine an klaren Werten und Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensführung dauerhaft erfolgreich sein kann. Nachhaltigkeit ist für adelphi die Grundlage einer auf zukunftsfähige Lösungen und langfristigen Erfolg ausgerichteten Unternehmenstätigkeit und Leitmotiv unseres Handelns – nach innen und außen.

Im Sommer 2008 führte adelphi consult GmbH mit dem Tochterunternehmen adelphi research gemeinnützige GmbH an den Berliner Standorten ein Umweltmanagementsystem nach der EMAS-Verordnung ein und wurden erstmalig im Oktober 2008 in das EMAS-Register eingetragen. Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten Alt-Moabit im September 2016 wurde unser Umweltmanagementsystem grunderneuert und an die aktuellen Standortgegebenheiten angepasst, im November 2021 wurde das System validiert (gültig bis 2025).

CO2-Kompensation

Bei der Kompensation unserer CO2-Emissionen arbeiten wir mit First Climate zusammen, einem integrierten Carbon Asset Management-Unternehmen, das Produkte und Dienstleistungen im Emissionshandelsmarkt anbietet und Zugang zu Emissionsminderungsprojekten in der ganzen Welt hat, die nach den höchsten internationalen Standards verifiziert sind.

Um die bei adelphi angefallenen Emissionen auszugleichen, unterstützen wir CO2-Kompensationsprojekte in Kenia und Indien. Im afrikanischen Staat Kenia wird durch die Vermarktung effizienter Öfen der Ausstoß von gesundheits- und umweltschädlichen Gasen vermindert, während in Indien die Installation von Biogasanlagen für die Anwendung auf Haushalts- und Gemeindeebene sowie für Institutionen wie beispielsweise Schulen unterstützt wird. Dadurch wird nachhaltige Energiegewinnung gefördert und die lokale Infrastruktur verbessert.

Über das Projekt: Effiziente Kochöfen verbessern Lebensbedingungen in Kenia

Effiziente Kochöfen verbessern Lebensbedingungen in Ghana

Ein Großteil des Brennstoffbedarfs in Kenia wird durch Holz- und Holzkohle gedeckt. Der hohe Pro-Kopf-Verbrauch führt zu stetig abnehmenden Waldbeständen. Zudem lassen ineffiziente Öfen bei der Verbrennung gesundheitsschädlichen Rauch entstehen. Besonders Frauen und Kinder tragen hierbei die Konsequenzen, da diese meist das Feuerholz sammeln müssen und der Rauchentwicklung beim Kochen ausgesetzt sind.

Um diese negativen Auswirkungen zu schmälern, werden im Rahmen des Projektes effiziente Kochöfen vermarktet. Diese sparen 35–50 Prozent an Brennstoffen ein. So können nicht nur Emissionen, sondern auch die finanzielle Belastung der Familien reduziert werden. Durch lokale Produktion und Vertrieb werden zudem Arbeitsplätze geschaffen.