Das vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Forschungsprojekt „Kostenverteilungs- und Anreizmechanismen für Umwelt- und Klimaschutz und Ressourcenschonung entlang globaler Lieferketten” analysiert (Fehl-)Anreize und Barrieren für die Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen sowie den Informationsaustausch zwischen verschiedenen Akteur*innen entlang ausgewählter globaler Lieferketten. Das Projekt soll Unternehmen und politischen Entscheidungsträger*innen als Orientierungshilfe dienen, um die praktische Umsetzung wirksamer Umweltschutzmaßnahmen entlang der globalen Lieferketten zu erleichtern und die daraus resultierenden Kosten und Nutzen gleichmäßiger zu verteilen.
Dieser Bericht fasst die Ergebnisse des gesamten Forschungsprojekts zusammen und untersucht vier ausgewählte Instrumente des Lieferkettenmanagements, die ein hohes Potenzial zur Steigerung der Anreize für den Umweltschutz in globalen Lieferketten haben:
Preisaufschläge,
leistungsabhängige Verträge,
gemeinsame Finanzierung von Investitionen der Lieferanten in Umweltverbesserungen and
Abnahmevereinbarungen.
Jedes Instrument wird hinsichtlich seines Beitrags zu einem effektiven Kosten-Nutzen-Verhältnis zwischen Einkaufs- und Lieferunternehmen, Gestaltungsmöglichkeiten, notwendigen Rahmenbedingungen und der Rolle verschiedener Interessengruppen bei der Etablierung des Instruments diskutiert.