Das Plastikproblem in Asien: Themen, Herausforderungen und Perspektiven im globalen Kontext

Eine leere, zerknüllte Plastikflasche vor einem blaugrünen Hintergrund

Die terrestrische und marine Umwelt wird zunehmend mit Plastikmüll verschmutzt. Angesichts des globalen Ausmaßes dieser Verschmutzung und ihrer weitreichenden ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen haben sich im Februar 2022 die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in Nairobi darauf geeinigt, bis 2024 ein globales Abkommen zur Reduzierung der Umweltverschmutzung mit Plastik zu verhandeln. Asien gilt in diesem Kontext als eine Region, die für eine erfolgversprechende Verhandlung und wirksame Umsetzung des Abkommens von großer Bedeutung ist.

Vor diesem Hintergrund unterstützte adelphi die von der Europäischen Union finanzierte SWITCH-Asia Sustainable Consumption Production Facility dabei, die Zusammenarbeit mit wichtigen Stakeholdern in Asien zu fördern sowie in der Region Problembewusstsein zu schaffen, Kapazitäten aufzubauen und zu einem gemeinsamen Verständnis der Plastikproblematik und möglicher Lösungsansätze zu gelangen. Ein Fokus lag auf Ansätzen, die den Übergang zu einer Plastikkreislaufwirtschaft fördern. Zu diesem Zweck entwickelte das Projektteam ein Wissenspaket zur Plastikverschmutzung in Asien und ihren nationalen, regionalen und globalen Herausforderungen. Zudem führte das Projektteam eine Analyse der relevanten Akteur*innen in Asien und ihrer Perspektiven zur gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklung durch. Schließlich entwickelte das Projektteam eine Strategie zur Einbindung und Kooperation relevanter Stakeholder und setzt diese um. Diese Strategie resultierte in einem Open Letter on the internationally legally binding agreement to end plastic pollution, der von verschiedenen Stakeholdern aus Asien unterzeichnet wurde.

Publikationen des Projekts