(Coal-Exit and Beyond: Structural Change and a Just Transition in Korea and Germany)
Autoren (Text)
Binz, Sophia; Lena Grimm, Jens Honnen, Franziska Teichmann, Marie Münch, Raffaele Piria, Nora Stognief, Pao-Yu Oei, Philipp Herpich,
Jana Narita und Jessica Weir
Deutschland und Korea nutzen weiterhin Kohle als zentrale Energiequelle. Um ihre Klimaneutralitätsziele bis zur Mitte des Jahrhunderts zu erreichen, müssen beide Länder den Kohleausstieg effizient und zügig umsetzen. Beide Länder setzen auf ähnliche Strategien, wie den Ausbau erneuerbarer Energien, die Entwicklung von grünem Wasserstoff und die Einführung eines CO2-Preises.
Obwohl die Ausgangsbedingungen, wie die öffentliche Akzeptanz und die politischen Rahmenbedingungen, unterschiedlich sind, gibt es viele Gemeinsamkeiten, aus denen beide Länder beim Kohleausstieg lernen können. Diese vergleichende Studie zeigt, dass Deutschland und Korea von den Erfahrungen des jeweils anderen in der Strukturpolitik und beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen profitieren können. Ein intensiver Austausch über politische Maßnahmen, die Zusammenarbeit bei der Förderung erneuerbarer Energien und die Akzeptanz des Energiewandels in der Gesellschaft können beiden Ländern helfen, ihre Klimaziele zu erreichen.