Kultureinrichtungen sind zunehmend von den Folgen der Klimakrise betroffen: Extremwetterereignisse wie Starkregen, Überschwemmungen, Stürme, Hitzeperioden und Dürren verursachen bei Museen Schäden an Gebäuden, Sammlungen und Außenanlagen. Kunstobjekte, Bücher und Archivmaterialien leiden unter Temperaturschwankungen, hoher Luftfeuchtigkeit oder Trockenheit. Schon jetzt entstehen hohe Kosten durch klimawandelbedingte Schäden. Die Anpassung von Museen an die Folgen des Klimawandels ist für die zukünftige Erfüllung der Museumsaufgaben – Bewahren, Ausstellen und Vermitteln – elementar.
Im Pilotprojekt der Landesstelle für Museen Baden-Württemberg werden eine Auswahl von Museen dabei begleitet, mit diesen klimawandelbedingten Veränderungen umzugehen. Die Ziele des Projektes sind dabei: Wissensaufbau in den Bereichen Klimawandelfolgen und Klimarisiken in den Museen, Erarbeitung von Klimaanpassungskonzepten und Erstellung eines Leitfadens sowie Vernetzung der Museen untereinander. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) umgesetzt.
Teilnehmende Museen:
Deutsches Fleischermuseum mit dem Bauernkriegsmuseum Böblingen (im Tandem)