Kriterien für die Entwicklung konfliktsensibler Anpassungsstrategien an den Klimawandel

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Bei den Eschborner Fachtagen der GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) am 23. und 24. Juni 2009 stand das Thema „Sicherheit entwickeln – Entwicklung sichern“ im Mittelpunkt. Sicherheit ist eine unabdingbare Voraussetzung für Entwicklung. Wo Krisen und Konflikte den Alltag der Menschen bestimmen, bleibt wenig Raum für Rechtsstaatlichkeit, politische Teilhabe oder die Beachtung der Menschenrechte. Umgekehrt ist auch Entwicklung eine grundlegende Bedingung für Sicherheit.

Eines der acht Fachforen auf den Eschborner Fachtagen befasste sich zum Beispiel mit dem Thema „Sicherheitsrisiko Klimawandel: Neue Gefahren für Entwicklung?“. Zu dieser Frage diskutierten nationale und internationale Fachleute sowie Praktikerinnen und Praktiker der Entwicklungszusammenarbeit. adelphi war an der Konzeption dieses Fachforum beteiligt. adelphi-Geschäftsführer Alexander Carius skizzierte in der Podiumsdiskussion den Stand der internationalen Debatte zu Klima und Sicherheit und zentralen Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit. Die Frage nach konfliktsensiblen Anpassungsstrategien spielte hierbei eine besondere Rolle: Oftmals sind sogenannte fragile Staaten und Staaten mit langen Konflikthistorien und überdies wenig ausgeprägten und funktionierenden Institutionen am meisten vom Klimawandel betroffen.

Publikationen des Projekts

  • Klimawandel und Sicherheit - Herausforderungen für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit

    Carius, Alexander; Dennis Tänzler und Achim Maas 2008: Klimawandel und Sicherheit - Herausforderungen für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit. Eschborn: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ).