Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in der Ukraine

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Die Ukraine ist in hohem Maße abhängig von Energieimporten. Zudem ist die Schadstoffbelastung durch veraltete Industrieanlagen hoch. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) ist die Energieintensität in der Ukraine zehn Mal so hoch wie im OECD-Durchschnitt. Mit Blick auf den Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtbereitstellung von Primärenergie fällt die Ukraine mit 2 Prozent (IEA-Durschnitt: 8 Prozent) im internationalen Vergleich ebenfalls ab.

Im Auftrag der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) analysiert adelphi die politischen Rahmenbedingungen und den Instrumentenmix für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in der Ukraine. Basierend auf dem Abgleich mit Politikansätzen in Ländern der Europäischen Union erarbeitet adelphi ein Instrumentenpaket und Politikempfehlungen zur besseren Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in der Ukraine. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Energieagentur durchgeführt wird, zielt darauf ab, die Steigerung der Energieeffizienz und die Nutzung von erneuerbaren Energien in Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie weiterer energieintensiven Sektoren zu fördern.