Entwicklung von Nachhaltigkeitskriterien für Wasserstoff und seine Folgeprodukte auf globaler Ebene

Nachhaltig erzeugter Wasserstoff kann eine wichtige Rolle für die globale Energiewende spielen. Um sein Potenzial voll auszuschöpfen, ist jedoch internationale Zusammenarbeit unerlässlich. In diesem Projekt unterstützte adelphi, in enger Kooperation mit dem Öko-Institut, die Europäischen Kommission, insbesondere DG ENER, bei ihren Dialogen mit Industrieländern zu den Details eines Regelwerks für den internationalen Handel mit Wasserstoff und seinen Folgeprodukten.

Das Projektteam analysierte kritisch die laufende Arbeit der International Partnership for a Hydrogen Economy (IPHE), eine Methode zu entwickeln, mit der die Treibhausgasemissionen verschiedener Wasserstoff-Produktionswege bestimmt werden können. Zudem erstellte adelphi Factsheets zu Märkten, Infrastruktur, gesetzlichem Rahmen und Politik der USA, Kanadas, Indiens, Chinas und Japans und unterstützte die EU-Kommission bei der Vorbereitung ihrer Treffen mit einigen dieser Länder.

Das Projekt fand im Rahmen des Programms „Strategische Partnerschaften für die Umsetzung des Pariser Abkommens“ statt, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union gefördert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt wurde.

Publikationen des Projekts